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SIDAT 47.103 Rumpfgruppe Turbolader für das Aufladesystem ist die zentrale Baugruppe des Turboladers für die Motoraufladung. Die Nummer 47.103 von SIDAT wird über Artikelnummer, in den Daten angegebene OE-Nummern, vorhandene Schaufelanzahl und Bauteilform abgeglichen. Eine Rumpfgruppe umfasst den Kern mit Welle und Verdichterrad; die Zuordnung hängt deshalb von der Turboladerfamilie ab und nicht allein von der Fahrzeugbezeichnung.
Vor der Bestellung prüfen, ob SIDAT 47.103 zum verbauten Turbolader, zu OE-Nummern, zur möglichen Hersteller-Artikelnummer und zur Motorkonfiguration passt. Ähnliche Fahrzeugmodelle können unterschiedliche Rumpfgruppen verwenden, wenn Gehäusegeometrie, Turbinenkörper, Steller, Ölversorgung oder Revision des Originalturboladers abweichen. Der Abgleich mit Typenschild des Turboladers, ausgebautem Teil oder Anwendungskatalog bleibt die verlässliche Kontrolle; Fahrzeugmodellnamen aus der Quelle bleiben unverändert.
Die Rumpfgruppe arbeitet im Zentrum des Turboladers: Sie führt die Welle, verbindet Verdichter- und Turbinenseite und lässt das Verdichterrad mit definiertem Spiel laufen. Für die Montage müssen Ölleitungen sauber sein, Ansaugung und Abgasweg geprüft werden, Fremdkörper ausgeschlossen sein und die Ursache des vorherigen Turboschadens behoben werden. Vor dem Start nach Vorgabe vorschmieren, erforderliche Dichtungen und Leitungen erneuern und danach Öldruck, Rauchbildung, Laufgeräusch und Undichtigkeiten nach dem ersten Wärmezyklus kontrollieren.
Gehen Sie von den Fahrzeugdaten aus: Marke, Modell, Baujahr, Hubraum, Leistung, Motorkennbuchstabe und Kraftstoffart. Die Rumpfgruppe muss zur Bauart und Ausführung des verbauten Turboladers passen; eine optische Ähnlichkeit reicht für die Kompatibilität nicht aus.
Vergleichen Sie die OE-Nummer oder die Turbolader-Nummer des Originalteils, etwa vom Typenschild, der Rechnung oder dem Teilekatalog. Prüfen Sie zusätzlich Motorkennbuchstabe, kW/PS, Baujahr und Abgasnorm, da kleine Motorunterschiede andere Rumpfgruppen erfordern können.
Typische Symptome sind blauer oder schwarzer Abgasrauch, Leistungsverlust, ungewöhnliches Pfeifen, erhöhter Ölverbrauch, unregelmäßiger Ladedruck oder Notlauf. Hat die Welle zu viel Spiel oder berühren die Schaufelräder das Gehäuse, sollte die Rumpfgruppe sofort geprüft werden.
Der Einbau erfordert mechanische Erfahrung: Öl- und Luftleitungen müssen gereinigt, Ladeluftkühler, Ansaugung und Abgasanlage geprüft sowie nötige Filter und Dichtungen ersetzt werden. Vor dem Start sollte die Rumpfgruppe vorgeölt und die Ursache des alten Schadens beseitigt sein.
Es gibt kein festes Wechselintervall. Die Lebensdauer hängt von Schmierung, Ölqualität, Wartung, Fahrweise und Motorzustand ab. Ersetzt wird sie bei Verschleiß, Beschädigung oder Turboschaden, jedoch erst nachdem die eigentliche Schadensursache gefunden und behoben wurde.