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Gehen Sie immer von den vollständigen Fahrzeugdaten aus: Marke, Modell, Baujahr, Motorisierung, Getriebeart und Antrieb. Lager für Automatikgetriebe können sich auch bei ähnlichen Versionen unterscheiden. Vergleichen Sie daher Form, Befestigungspunkte und Einbauposition mit dem Altteil.
Am sichersten ist der Abgleich der OE-Nummer des originalen Lagers mit den Referenzen in der Produktbeschreibung. Prüfen Sie zusätzlich Motorcode, Automatikgetriebetyp und Produktionszeitraum, da dasselbe Fahrzeug je nach Ausführung unterschiedliche Lager verwenden kann.
Typische Anzeichen sind ungewöhnliche Vibrationen im Leerlauf, Schläge oder Rucke beim Wechsel von P auf D oder R, metallische Geräusche beim Beschleunigen und zu starke Bewegung von Motor und Getriebe. Ein defektes Lager kann auch Antriebswellen, Abgasanlage und weitere Lager belasten.
Beim Austausch müssen Motor und Getriebe sicher abgestützt werden, bevor das Lager gelöst wird. Verwenden Sie geeignetes Werkzeug, halten Sie die vorgeschriebenen Anzugsmomente ein und prüfen Sie auch die übrigen Lager, da ein neues Teil bei verschlissenen Nachbarlagern schlecht arbeiten kann.
Es gibt kein festes Wechselintervall wie bei einem Filter. Ersetzt wird es bei Verschleiß, Rissen, verformtem Gummi, Undichtigkeiten bei Hydrolagern oder spürbaren Vibrationen. Die Lebensdauer hängt von Laufleistung, Fahrweise, Straßenbedingungen und Belastung des Antriebsstrangs ab.