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Wichtig sind Fahrzeug, Motor und Einbauposition. Beim gleichen Modell können je nach Motor unterschiedliche Dichtringe verbaut sein. Prüfe Kennzeichen/VIN, Baujahr, Hubraum, Motorkennbuchstaben und die im Katalog angegebene Einbauseite vor der Bestellung.
Am zuverlässigsten ist der Abgleich der OE-Nummer des Originalteils mit den Angaben in der Artikelliste. Wenn sie nicht bekannt ist, nutze VIN oder Motorkennbuchstaben und prüfe, ob Motorisierung, Bauzeitraum und Einbauposition zu deinem Fahrzeug passen.
Typische Hinweise sind Ölspuren im Bereich von Zahnriemen, Steuertrieb oder Zylinderkopf, Geruch nach heißem Öl, ölige Ablagerungen an Riemenscheiben und langsam sinkender Ölstand. Gelangt Öl an Riemen oder Nachbarteile, sollte sofort geprüft werden.
Der Wechsel kann den Ausbau von Teilen des Steuertriebs erfordern und ist daher heikel. Die Sitzfläche muss sauber sein, der Dichtring gerade und in korrekter Tiefe eingesetzt werden, ohne Dichtlippe oder Welle zu beschädigen. Bei Unsicherheit ist eine Werkstatt ratsam.
Es gibt nicht immer ein festes Wechselintervall. Häufig wird er bei Undichtigkeit, im Rahmen von Arbeiten am Zahnriemen oder bei bereits freigelegtem Bereich ersetzt. Die Lebensdauer hängt von Temperatur, Laufleistung, Ölqualität, Kurbelgehäusedruck und Wellenzustand ab.