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Ausgangspunkt sind Marke, Modell, Baujahr, Ausführung und Karosserieform. Die Motorhaube muss Form, Befestigungspunkte für Scharniere und Schloss sowie Aufnahmen für Waschdüsen, Dämmmatte, Emblem oder Sensoren passend zum Fahrzeug besitzen.
Vergleichen Sie die OE-Nummer der originalen Motorhaube mit den Angaben des Ersatzteils. Prüfen Sie außerdem VIN, Produktionsjahr, Facelift und Motorisierung, da sich Kühlergrill, Stoßfänger, Schloss oder Luftführungen je nach Version unterscheiden können.
Typische Hinweise sind Verformungen, Rost an Innenkanten, schwergängiges Schließen, ungleichmäßige Spaltmaße, Vibrationen während der Fahrt, Wassereintritt oder Schäden nach einem Aufprall. Auch ein schlecht einrastendes Schloss kann auf eine verzogene Haube hinweisen.
Der Einbau erfordert Sorgfalt, weil die Motorhaube groß ist und exakt zu Kotflügeln, Stoßfänger und Schloss ausgerichtet werden muss. Meist sind zwei Personen sinnvoll. Nach der Montage sollten Spaltmaße, Öffnung, Schließung und Sicherheitsfanghaken geprüft werden.
Es gibt kein festes Wechselintervall. Eine Motorhaube wird ersetzt, wenn sie beschädigt, verformt, stark korrodiert ist oder nicht mehr sicher schließt. Bei intakter Karosserie und normaler Pflege kann sie die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs halten.