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Prüfen Sie immer Fahrzeuganwendung, Motorvariante und Einbauposition im Abgasstrang. Viele Fahrzeuge haben mehrere EGT-Sensoren vor oder nach Turbolader, Katalysator, DPF oder SCR. Steckerform, Kabellänge und Gewinde müssen zum Originalteil passen.
Am sichersten ist der Vergleich der OE-Nummer des eingebauten Sensors oder der Nummer aus dem Teilekatalog mit dem neuen Ersatzteil. Zusätzlich sollten Marke, Modell, Baujahr, Hubraum, Motorkennbuchstabe und Abgasnorm geprüft werden, da ähnliche Fahrzeuge unterschiedliche Sensoren nutzen können.
Ein fehlerhafter EGT-Sensor kann die Motorkontrollleuchte auslösen, Fehlercodes speichern, DPF-Regenerationen stören, Leistungsverlust, höheren Verbrauch oder Notlauf verursachen. Eine OBD-Diagnose und die Prüfung der Temperaturwerte helfen, den Defekt einzugrenzen.
Der Sensor sitzt an sehr heißen und oft korrodierten Abgasteilen. Vor dem Ausbau vollständig abkühlen lassen, passendes Werkzeug verwenden und nicht am Kabel ziehen. Der Sensor muss korrekt eingeschraubt und das Kabel wie original verlegt werden, fern von Hitzequellen und beweglichen Teilen.
Für Abgastemperatursensoren gibt es meist kein festes Wechselintervall. Er wird ersetzt, wenn er defekt, beschädigt oder außerhalb der Sollwerte ist. Lebensdauer hängt von Hitze, Vibrationen, Korrosion, DPF-/Turbozustand und Verbrennung ab; bei Fehlercodes sollte er geprüft werden.